Biertragerl
© © Johanna Sänze

Almen und Almwirtschaft

Almwirtschaft ist bereits um das 8. Jh. n. Chr. bekannt und wird in allen Hochgebirgsregionen der Erde betrieben. Ihre größte flächenhafte Ausdehnung hatte sie im 15./16. Jahrhundert.

Die Almen sind durch Rodung der Wälder in den höheren Regionen entstanden, da die Talflächen von den bäuerlichen Betrieben zur Futtergewinnung dringend benötigt wurden.Die Almbauern haben diese Landschaft durch jahrhundertelange Bewirtschaftung geprägt und erhalten.Das Wort „Alm“ kommt vom lateinischen „alpis“ und bedeutet Hochweide im Gebirge.Sie ist Teil eines bäuerlichen Betriebes im Tal und bildet eine eigene Wirtschaftseinheit. Die Bauern bringen während der Sommermonate das Vieh auf die Alm, wo es von Sennern und Sennerinnen  während des Sommers betreut wird.Die Almgebäude auf den Almen bezeichnet man als Kaser und dienen dem Sennpersonal als Unterkunft. Jeder Almbauer besitzt in der Regel einen Kaser, so dass oftmals mehrere Kaser auf einer Alm stehen. Das Wort „Kaser“ kommt vermutlich vom lateinischen „casa“, was bedeutet „einfaches Haus“ oder „Hütte“ und nicht von Käse, obwohl im Kaser auch Käse hergestellt wird. Die Almweiden bilden mit ihren vielen Gräsern und Kräutern eine wertvolle Futtergrundlage für das Weidevieh. Der Verbraucher erhält dadurch hochwertige und gesunde Lebensmittel. Beweidete Flächen bieten zudem zahlreichen Pflanzen und Tieren einmalige Lebensräume und tragen so entscheidend zur Artenvielfalt bei. Almen erfüllen eine Reihe von Schutzfunktionen, da durch das Abweiden des Pflanzenbestandes Elementargefahren abgeschwächt werden. Werden Flächen nicht mehr beweidet, wachsen sie schnell zu. Die artenreiche Kulturlandschaft würde verloren gehen und wichtige Schutzfunktionen ihre Bedeutung verlieren.Die Rechtsverhältnisse auf den Almen sind unterschiedlich. Oftmals bilden Jahrhundertealte Weiderechte, die an den jeweiligen Hof im Tal gebunden sind, die Rechtsgrundlage für den Almbetrieb. Auf Berechtigungsalmen bewirtschaften die Almbauern aufgrund ihrer Weiderechte die Almen auf fremden Grund; Grundeigentümer ist in der Regel der Freistaat Bayern. Dagegen sind die Almbauern auf Eigentumsalmen selbst Eigentümer der Flächen, wobei dies sowohl Einzelpersonen als auch Almgemeinschaften sein können. Die Almwirtschaft ist ein wertvoller Teil unserer Kulturlandschaft und unterliegt aufgrund der natürlichen Gegebenheiten besonderen Erschwernissen. Viele Menschen bewirtschaften und pflegen mit viel Fleiß und Liebe zur Heimat diese Kulturlandschaft.

Unsere Almen am Hochfelln

Hochfellnhaus
© © Thomas Kujat

Das Hochfellnhaus

Das Hochfellnhaus wurde im Jahr 1890 erbaut und befindet sich seit 1921 im Familienbesitz der Familie Maier.
Von der Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf das Bayerische Voralpenland, sowie auf die ganze Alpenkette. Bei klaren Tagen kann man von hier sogar den Bayerischen Wald mit dem großen Arber erkennen.

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Bründling-Alm
© © TI Bergen

Bründling-Alm

Die BRÜNDLING ALM  liegt auf 1167m der "Aussichtsterasse des Chiemgaus" dem Hochfelln und besteht bereits seit 1855 als eines der ältesten und beliebtesten Almen im Chiemgau.
Sie ist die höchste der drei  Almen auf der Bründling Alpe und diente früher als Zwischenstation ( Rastplatz ) für Bergsteiger & Wanderer so wie den "Mulitreiber" zum Aufstieg und der  Belieferung des "Hochfelln Hauses".

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Bachschmiedkaser
© © Bachschmiedkaser

Bachschmiedkaser

Die gemütliche, bäuerliche Alm liegt idyllisch an den nördlichen Ausläufern des Hochfellns (1670m) oberhalb von Bergen im Chiemgau.
Ruhig und doch gut erreichbar mit herrlichem Blick auf den Chiemgau und die Chiemgauer Berge.

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Gaststätte Hochfellnblick
© © Johanna Sänze

Panoramagaststätte Hochfellnblick

Auf der  Panoramaterrasse genießen Sie einen einmaligen Blick zum Hochfellngipfel. Lassen Sie sich mit selbstgemachtem Kuchen, einer deftigen Brotzeit und einem einmaligen Ausblick verwöhnen. Die Gaststätte ist bei Fahrbetrieb der Seilbahn von 10.00-17.00 Uhr geöffnet. Telefon für Reservierungen +49(0)8662-1309842 oder +49(0)8662-8321

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Gleichenbergalm
© © TI Bergen

Gleichenbergalm

Die gemütliche, bäuerliche Alm kann mit einer gemütlichen Wanderung in ca. 1 Stunde vom Wanderparkplatz Kohlstatt erreicht werden. Es gibt almtypische Bewirtung. Nur im Sommer geöffnet.